Hier findest Du Gedanken, Einblicke und Geschichten aus Reisen im Außen, die nach Innen führen. Sri Lanka. Wudang. Und die kleinen Reisen, die im Alltag beginnen, ohne daß wir den Schreibtisch verlassen müssen.
Über den Funkenbrief erfährst Du es zuerst, sobald meine aktuellen Werke und Programme starten.
Du manifestierst bereits. Nur nicht das, was Du denkst.
Wenn Du keine Angst hast, bist Du noch zu gemütlich
Kam das aus mir?
Freiraum ist kein Geschenk
Manche Menschen machen Dich nervös. Das bildest Du Dir nicht ein.
Wie ich China verlassen musste, bevor ich fertig war
Mein Visum wurde nicht verlängert und ich musste China in vier Tagen verlassen. Ich hatte alles getan, es änderte nichts, und am Ende öffnete ich die Hand, weil weiteres Drücken nur mich selbst verbraucht hätte. Aufgeben und Loslassen sind eben nicht dasselbe.
Es gibt keine zweite Hälfte
Mein Visum wird nicht verlängert. Ich habe es heute Mittag erfahren, beim Essen, mitten am Tisch. In vier Tagen muss ich China verlassen haben.
So schnell kann sich ein Plan drehen.
Der Weg bringt Dir, was Du nicht bestellt hast
Ich bin nach Wudang gekommen mit einem klaren Plan: Tai Chi, QiGong und Daoismus. Und dann kam alles ein bisschen anders. Eine schmerzende Hüfte, eine unerwartete Begegnung und Menschen, die mir etwas mitgegeben haben, das auf keinem Aufriss stand. Vielleicht liegt genau darin die eigentliche Kunst des Weges.
Zwei Wahrheiten aushalten: was mir die Menschen in den Wudang-Bergen über Herzlichkeit und Geld zeigen
Die Menschen hier begegnen mir auf eine Weise, die ich nicht glatt erzählen kann, weil sie nicht glatt ist. Es geht um Herzlichkeit und um Geld, und beides ist zugleich wahr.
Warum der Beste sich bei der Anfängerin bedankt: eine daoistische Lektion über Können und Rang
Komfortzone oder Gefängnis? Was mir China über Kontrolle und KI zeigt
Den Bus ins Tal fahren verschiedene Fahrer, aber eines ist immer gleich: Vorne am Armaturenbrett sitzt eine Kamera, die ganze Fahrt lang auf das Gesicht des Fahrers gerichtet. Vermutlich einfach eine Wegfahrsperre. Daneben baumeln, gut erreichbar am Einstieg, Spucktüten, was über anderthalb Stunden Serpentinen ins Tal ebenfalls einiges verrät.
Wenn sich nichts ändert und doch alles: Was mir Wudang über Veränderung zeigt
Es ist Wochenende hier in den Wudang-Bergen, auf rund 1300 Metern, und es regnet. So ein Tag, an dem das Training langsamer wird und der Kopf Zeit bekommt, einem Gedanken nachzugehen, der mich seit Tagen begleitet.
Warum alte Kirchen etwas mit Dir machen
Zwei Wochen im Nebel
Die goldene Schildkröte, die mit Wasser spielt
Organisatorisches- und warum das mehr ist als Orga
Warum ich in die Wudang Berge gehe
Menschen, Zimt und was bleibt
Newsletter #4 der Sri Lanka Serie
Heute der Abschluss meiner Sri-Lanka-Serie. Drei Newsletter sind schon gelaufen, heute kommt das, was von diesen vier Wochen wirklich geblieben ist.
Mitten in all dem, mein 50. Geburtstag. Ich habe mir diese Reise selbst geschenkt. Bewusst. Als Einladung an mich. Was mich tief berührt hat: die Fürsorge der Mitarbeiter im Resort. Ballons, Blumen, ein Ständchen, eine Geburtstagstorte. Ich hätte fast geweint.
Wann hast Du zuletzt einfach annehmen dürfen? Etwas, das Dir geschenkt wurde, ohne dass Du es eingefordert oder dafür gearbeitet hast?
Shirodhara, Vollmond und ein schlafender Hund
Newsletter #3 der Sri Lanka Serie
Heute wird es leiser. Nach den körperlichen Reinigungen der letzten Tage kommt eine andere Art von Tiefe. Der spirituelle Höhepunkt meiner vier Wochen. Warmes, mit Kräutern angereichertes Öl, das in einem kontinuierlichen Strahl über die Stirn fließt. Sanft. Gleichmäßig. Unaufhörlich. Was tief liegt, darf hochkommen.
Der Körper arbeitet
Newsletter #2 der Sri Lanka Serie
Ich wusste, dass das körperlich wird. Deshalb bin ich ja gegangen. Aber etwas intellektuell zu wissen und es dann mit dem ganzen Körper zu spüren, sind zwei verschiedene Welten.
Um 06:00 Uhr die erste ayurvedische Medizin, dann Yoga und Pranayama. Der Yogaraum liegt im siebten Stock, der Blick auf tropischen Wald und Indischen Ozean.
In den ersten Tagen eine Erkenntnis, die mich trifft: Mein Körper ist wahnsinnig unbeweglich. Nicht wegen starrer Gelenke, sondern weil ich jahrelang Spannung gehalten habe. In den Muskeln, in der Haltung, im Atem. Ohne es zu wissen.